Am gestrigen Montag lud Affilinet ins Novotel München Messe zum Affilinet Performance Marketing Day. Ein Event, bei welchem Affilinet, Advertiser, Agenturen und Affiliates (eine vierfache Alliteration, man beachte die rhetorischen Stilmittel
) sich über den Online Markt und die Trends austauschen sollten und konnten. Eingangs wurde vom Moderator der Eröffnungsrunde Thomas Peters von der Agentur nonstopConsulting an die Teilnehmer der Eröffnungsrunde Thun Vongpraseut von den Metaapes, Dr. Röck von Affilinet, Christoph Berger von Intergenia, Martin Sinner von Idealo und Marc Brandecker von 1&1 die Frage gestellt, wie der Trend zur User-Journey / Customer-Journey (ein interessanter Artikel dazu findet sich im Blog ecommerce-lounge.de) aktuell aussehen würde. Ein weiterer interessanter Artikel zum Thema Customer-Journey findet sich im Blog von Korbinian Pauli.Interessant dabei ist gewesen, dass die Metaapes zusammen mit einem ihrer Kunden den Ansatz der User-Journey verfolgen und beispielsweise den Brand beim SEM nicht mehr in Betracht ziehen. Hierbei werden Klicks über Affiliatelinks berücksichtigt und verprovisioniert, welche vor dem Klick einer Brand-Search stattfanden. Denselben Ansatz fährt 1&1 schon länger, d.h. wenn ein Affiliate den Sale vorbereitet wird dieser Sale nicht mehr dem Search-Kanal mit dem Brand “1&1″ zugesprochen, sondern die Provision landet beim Affiliate. Es wurde länger darüber diskutiert, ob User-Journeys Sinn machen und falls ja wann dies der Fall sein würde. Wie bei jedem Thema gibt es auch hier Vorteile und Nachteile, je nach Partei und Interessen. Aus meiner Sicht durchaus ein lohnenswerter Ansatz die Vorbereitung eines Sales auch den vorbereitenden Affiliates gegenüber zu vergüten. D.h. wenn eine Content-Site (Testberichte über ein Produkt z.B.) mit an meiner Kaufentscheidung, ein bestimmtes Produkt zu kaufen, beteiligt ist, dann sollte dieser Partner auch eine Vergütung dafür erhalten, statt 100% der Vergütung an einen Affiliate auszuschütten, der in der Kaufentscheidungs-Nahrungskette ganz hinten steht (Gutscheinseite oder Cashbackseite). Lösungsansätze für diese Herausforderung gibt es bereits dennoch wird es noch ein Weilchen dauern, bis Provisionssplitting eingesetzt wird. Es gibt alleine bei dem Thema First-Cookie oder Last-Cookie Diskussionsbedarf, wie werden die Diskussionen aussehen, wenn es darum geht, welchem Affiliate-Modell schütte ich welchen Anteil der Provision aus? Ein weiteres Thema auf dem Performance Marketing Day war z.B. das aktuelle Hype-Thema Retargeting auf Produktbasis. Fazit daraus: gibt es, nervt, mehr werden es einsetzen
Ganz interessant waren aber natürlich die Networking-Runden wo man wieder die bekannten Gesichter der Branche gesehen hat.
Weiter geht es mit der A4U am heutigen und morgigen Tag.

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